Die Chinesische Art zu diagnostizieren



Da das Chinesische Medizinische System schon an die 3000 Jahre alt ist, hatte bis vor relativ kurzer Zeit niemand die Möglichkeit, Blutwerte abzulesen oder Röntgenbilder zu machen. So mußten sich die Chinesen Systeme überlegen, wie man zu einer Diagnose gelangt. Die wichtigsten Werkzeuge waren und sind  heute noch:

 

 

    1. exakte Beobachtung (Haltung, Bewegung, Mimik, Gestik)
    2. genaues Zuhören (Stimme, Lautstärke, Inhalt)
    3. Riechen, Schmecken
    4. Fühlen, Ertasten

 

So hat der Erstkontakt sehr großen Stellenwert, bei welchem sich der Therapeut über ca. 1 Stunde ein ganz genaues Bild vom Patienten machen kann. Wir nennen diesen Erstkontakt: TCM-Diagnose.

Diese Diagnose-Hilfsmittel sind keineswegs veraltet, sondern haben von Beginn an bis jetzt immer mehr an Erfahrung dazugewonnen. Gemeinsam mit den rechts am Bildrand aufgelisteten Diagnoseverfahren kann sich der Therapeut ein sehr einfühlsames, genaues und individuelles Bild eines jeden machen, was die Basis des weiteren therapeutischen Handelns darstellt.